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8 Atemübungen

Atmen ist Leben und natürlicher Rhythmus, Geben und Nehmen, Halten und Loslassen, Aufnehmen und Abgeben, Lebendigkeit und Stille, Aktivität und Pause.

Atmen heißt sich entfalten und dem Fluss des Lebens zu gestatten freien Raum einzunehmen.

Atmen ist selbstverständlich und wie alles was selbstverständlich ist entschwindet es unserem Bewusstsein und verändert sich, passt sich an.

Diese Anpassung wollen wir mit den folgenden Übungen unterbrechen und dem Atem wieder Aufmerksamkeit schenken, denn bewussteres Atmen belohnt uns mit erhöhtem Energiefluss, tieferer Entspannung, erweiterter Achtsamkeit   und einem agileren, wachen Geist.

Verschiedenste Faktoren  unseres Alltags wie zum Beispiel Stress, zu wenig Bewegung oder Berufe, in denen man viel sitzt, führen dazu, dass Menschen verändert atmen und sich Rumpfskelett und Muskulatur unvorteilhaft verändern können.

Trainieren Sie aus diesem Grund eine besondere vertiefte Atmung und beugen Sie so zusätzlich verschiedenen gesundheitlichen Belastungen vor.

Ich zeige Ihnen gerne einen einfachen Einstieg in die therapeutisch angewandte Atemgymnastik.

Die Übungen werden teils im Liegen und teils im Sitzen durchgeführt.

Bei Problemen der Atemwege oder deren Erkrankung sollte man in jedem Fall einen Facharzt konsultieren – vor allem dann, wenn Beschwerden bereits länger anhalten.

Christina Zimmermann -


Dein Körpercoach, Christina

Los geht's

Wichtig - etwas rechtliches bevor Du beginnst!

Dieses Informationsangebot ist kostenfrei und unverbindlich und wir erheben keinerlei persönliche Daten.

Auch ersetzen die Informationen in keiner Weise eine persönliche Beratung, gesundheitliche Untersuchung,  ärztliche oder therapeutische Diagnose. 

Die zur Verfügung gestellten Inhalte dienen auch keiner Diagnosestellung und dem Ersatz von ärztlich verordneten Therapien oder Medikamentierung. 

Die Nutzung dieses Angebotes geschieht auf eigene Verantwortung. 

Nehmen sie immer Rücksprache mit dem Arzt ihres Vertrauens.

Wenn Sie an Schmerzen leiden und sich nicht in ärztlicher Behandlung befinden, raten wir zu einer sofortigen ärztlichen Abklärung.

Übung 1

Lippendrossel

Die Lippendrossel ist eine Atemtechnik, die es ermöglicht, das Zusammenfallen der Atemwege zu verhindern. Trainiert wird durch den Widerstand der Lippen bei der AUSATMUNG. Dies ermöglicht zum einen, dass sich der Luftdruck in den Bronchien erhöht und die Lunge sich besser ausdehnen kann. Ebenfalls fördert diese Technik einen besseren Schleimabtransport bei Atemwegserkrankungen.

Setzen Sie sich aufrecht auf einen Hocker oder Stuhl ohne Lehne. Alternativ können Sie sich auf den Rücken legen und die Füße in einem beliebigen Winkel aufstellen oder ebenfalls liegend mit den Beinen im 90 Grad Winkel gebeugt die Füße an der Wand halten.

Atmen Sie tief durch die Nase ein und spitzen die leicht geöffneten Lippen bei der AUSAMTUNG, als würden Sie eine Kerze auspusten. Der Atemfluss arbeitet hierbei gegen den Widerstand Ihrer Lippen und bezieht die Bauch- und untere Brustmuskulatur mit ein.

5 x Wiederholen

Pause vor der nächsten Übung

Übung 2

Mal schnüffeln, bitte!

Kurz mal schnüffeln beim Einatmen, in Intervallen, wie bei einem Häschennäschen, bezieht das Zwerchfell stark unterstützend ein.

Diese Muskelplatte hilft uns tief einzuatmen, da sie beim Zusammenziehen stark absinkt und die Atmung nach unten in die unteren Lungenflügel lockt.

Durch diese Übung gelingt ein besseres und tieferes Einatmen und das Zwerchfell wird trainiert.

Atme "schnüffelnd" durch die Nase ein, indem 3x kräftig die Luft eingezogen wird.

Im Anschluss  die Luft wieder langsam  auspusten.

Achtung: Dabei die Lippen nur leicht geöffnet halten und gegen diesen Widerstand den Atem ausströmen lassen.

Intensiver wird diese Übung, indem ein Nasenloch zugehalten wird.

Rechts und links gleich oft üben.

5 x Wiederholen

Pause vor der nächsten Übung

Übung 3

In die Lösung drehen

Diese Dehnungsübung dreht den Körper mit der Atmung in eine Öffnung und in die Lösung festsitzender energetischer Blockaden hinein.

Beginne in Rückenlage mit locker aufgestellten Beinen. Dann lasse die Beine langsam schmerzfrei zur linken Seite kippen.

Den rechten Arm nun ausstrecken und neben dem Kopf auf den Boden ablegen. Oberschenkel, Rumpf und Arm formen auf diese Weise fast ein C. 

Bei der Einatmung wird der Arm weiter nach oben in Verlängerung des Körpers gestreckt. Beim Ausatmen wird die Spannung des Armes etwas gelöst.

Diese Übung immer beidseitig ausführen.

5 x Wiederholen

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Pause vor der nächsten Übung

Übung 4

Den inneren Freiraum stärken

Die Aufrichtung der Wirbelsäule mit ihren energetischen Bahnen unterstützt den freinen Energiefluss durch den gesamten Körper, seine Muskeln und Organe.

Insbesondere die Lunge und das Zwerchfell kommen bei aufrechter Haltung in den Genuss von deutlich mehr Freiraum für den energiespendenden Atemfluss und können so meist besser und blockadefreier funktionieren.

Unser Leben liebt sozusagen Aufrichtigkeit und innere Freiheit und die folgende Übung stärkt das Körper-Geist-Seele Gleichgewicht und lässt uns entspannt neuen inneren Freiraum finden.

Jetzt kommen Hocker oder Stuhl ohne Lehne zum Einsatz und "sich Zeit lassen" zum Einsatz.

Aufrecht sitzend hängen beide Arme locker mit den Handflächen nach vorne neben dem Körper.

Beim Einatmen werden die Handrücken nach außen gedreht, der Oberkörper kommt dabei in eine Aufrichtung und die Schulterblätter bewegen sich aufeinander zu.

Diese aufrechte Körperhaltung kurz anhalten und dann mit der Ausatmung die Handrücken wieder zurück drehen und die Schulterblätter entspannen. Jetzt neigt sich unser Rücken nach vorne (wird leicht rund) und das Kinn senkt sich etwas.

Bei dieser Übung wird wieder bewusst und sich Zeit nehmend trainiert. Die Bewegungen werden möglichst langsam ausgeführt und der Atmen fließt ruhig und sanft.

15 x Wiederholen

Pause vor der nächsten Übung

Übung 5

Die Sonne begrüßen

  1. Um die Tiefenatmung zu fördern und den Brustkorb zu dehnen breiten wir unsere Arme aus. 
  2. Schulterbreit stehen und die Arme mit angewinkelten Elenbogen so vor die Brust halten, dass sich die Fingerspitzen berühren und die Handflächen nach unten zeigen.
  3. Jetzt mit der Einatmung die Arme ganz langsam nach außen und oben ausstrecken und dabei die Fersen so weit wie möglich vom Boden heben und den Körper mit weiten Armen zur Sonne strecken.
  4. Ausatmen und in die Ausgangsposition zurückkehren

10-20 x Wiederholen

Pause vor der nächsten Übung

Übung 6

Herzatmung

Man unterscheidet bei der Atmung allgemein zwischen Brust- und Bauchatmung. Bei der Herzatmung richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das Einatmen in unser Herzchakra. Dabei hebt sich der Brustkorb und die Rippenzwischenräume weiten sich. Unsere Atemenergie fließt ins Herzchakra und die Atemintensität wird erhöht. Gleichzeitig können die Bronchien optimal belüftet werden.

Während der Rückenlage werden die Beine in einem angenehmen Winkel aufgestellt. Dabei kann ein flaches Kissen zur bequemeren Kopflage genutzt werden.

beide Hände liegen übereinander locker auf der Brustmitte. Jetzt tief und langsam durch die Nase und zu den Händen hin einatmen. Der Brustkorb hebt sich und eine Wärme fließt in den Bereich unter den Handflächen. 

Das Ausatmen erfolgt mit leicht geöffnetem Mund gegen den Widerstand Ihrer Lippen. Die Ausatmung stets mit der "Lippendrossel" ausführen.

5 x Wiederholen

Pause vor der nächsten Übung

Übung 7

Auf ins Bauchgefühl

In unserem Bauch vollzieht sich das energetisch emotionale Verarbeiten. Deshalb ist eine gute Beziehung zwischen Bauchgefühl und Bewusstsein ein wundervoller Lifestyle Kompass. Diesen wertvollen Entscheidungshelfer zu unterstützen vermag die nachfolgende Übung, weil sie Energie in die untere Bauchhälfte fließen lässt und die Atmung auf diese Weise vieles an Transformation und Integration unterstützen kann.

 

Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie Ihre Beine in einem beliebigen Winkel an.

Falls es für Sie bequemer ist, können Sie Ihren Kopf mit einem kleinen Kissen unterlagern. Sie können die Übung nicht nur im Liegen, sondern auch sitzend durchführen. Hierbei sollten Sie in aufrechter Position auf einem Hocker oder Stuhl ohne Kontakt mit der Lehne sitzen.

Legen Sie Ihre Hände nun locker auf den Bauch, atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein, bis sich der Bauch unter Ihren Händen leicht anhebt.

Versuchen Sie, die Atmung gezielt in den Bauch zu lenken. Ihre Hände dienen hierbei lediglich dem Nachspüren des sich hebenden Bauches.

Das Ausatmen geschieht mit leicht geöffnetem Mund gegen den Widerstand der Lippen (siehe Übung 1 "Lippenbremse").

5 x Wiederholen

Pause vor der nächsten Übung

Übung 8

Sitzendes Atemcoaching

Der Begriff Coach kommt vom Wort Kutscher, jemand der unterstützend, aber nie regelnd hilft sicher ans Ziel zu kommen. Bei dieser Atemübung übernimmt der innere "Coach" den Weg in die Entlastung bei Atemnot im Alltag. Erleichterung entsteht durch die Stütze der Arme, denn auf diese Weise kann die Atemhilfsmuskulatur des Brustkorbs leichter unterstützend aktiv werden. 

Beginne so:

Auf einem Stuhl sitzend werden beide Füße fest gegen den Boden gedrückt. Dabei liegen die Hände auf der Mitte der Oberschenkel mit den Handflächen nach oben. Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Scheitel und dieser soll nun in der Vorstellung, wie von einem festen Seil gezogen, nach oben zur Decke streben.

10 Sekunden, und 3x tief ein- und ausatmen.

Atemcoaching

Die Beine werden nun breitbeinig aufgestellt und die Arme stützen sich dabei vor den Knien auf dem Oberschenkel ab. Dadurch wird der Rücken schräg und der Kopf darf leicht nach vorne geneigt sein ohne zu hängen.

Atemnot ist eine starke psychische Belastung. Bleibe ruhig, denn dein innerer Körpercoach, wird dir immer mehr in die Entspannung helfen.

Bleibe in dieser Körperhaltung und konzentriere dich so gut es geht auf ein ruhiges Ein- und Ausatmen.

Diese Position bitte so lange halten, bis der Atemfluss besser wird.

P.S.: Auch hier gilt bei akuter Atemnot immer ärztliche Hilfe aufsuchen und die verschriebenen Medikamente einnehmen. Diese Übung ist kein Ersatz.

 

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